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Darf's ein bisschen weniger sein? - Der Verteilungskampf wird lauter: Auch über Theaterschließungen wird wieder spekuliert

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Kategorie: Das Stadttheater - Reif für Reformen
Veröffentlicht am Montag, 20. Dezember 2010 15:16

Von Ronald Meyer-Arlt

Das Staatstheater Wiesbaden hat sich an die Redaktionen der Republik

gewandt. Die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verschickte eine

Mail mit einer Stellungnahme des Intendanten Manfred Beilharz zu den

Kürzungsabsichten beim Theateretat in Bonn. Die Stellungnahme von Beilharz,

der vor seiner Tätigkeit in Wiesbaden Intendant in Bonn war, fiel kurz aus.

Er schrieb: „Es darf nicht sein, dass der Theateretat in Bonn weiter

drastisch gekürzt wird. Das Theater, dem unter meinem Nachfolger Klaus Weise

schon enorme Sparanstrengungen auferlegt wurden, darf nicht weiter

kaputtgespart werden. Was soll eine ,Bundes- und Beethoven-Stadt’ Bonn ohne

ein Schauspiel?“

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Bühnenprekariat spielt für die Reichen

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Kategorie: Das Stadttheater - Reif für Reformen
Veröffentlicht am Samstag, 18. Dezember 2010 19:56

Stuttgart - Es ist eine Sternstunde des Freien Theaters: Die Mitglieder des Performancekollektivs She She Pop haben ihre Väter zu Proben von Shakespeares "König Lear" gebeten und einen Abend entwickelt, der einen tiefen Eindruck hinterlässt. "Testament" ist eine künstlerische und persönliche Auseinandersetzung zwischen zwei Generationen. Die drei Herren, die an diesem Abend Anfang Dezember im Berliner HAU auftreten, sind an die siebzig und leben in Stuttgart. Drei Könige, die mit schweren Stiefeln die Bühne betreten. Mit ihren Kindern lesen sie Szenen aus dem Stück und sprechen über Erbe, Werte, über Vergebung und die Zukunft.

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„Von Nichts kommt nichts“ – was macht die Krise mit dem Theater, das Theater mit der Krise? - Das Goethe-Institut zur Theaterszene und Trends

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Kategorie: Das Stadttheater - Reif für Reformen
Veröffentlicht am Dienstag, 14. Dezember 2010 19:37

Im Moment, das zeigt ein Blick in die Spielzeithefte der Saison 2010/2011, stehen Autoren, Dramaturgen und Regisseure der globalen Krise abwartend gegenüber. Und das, obwohl sie Staatshaushalte zu ruinieren droht.

Heute wissen wir, was parallel geschah, als die Investmentbank Lehmann Brothers im Herbst 2008 wie ein ertrinkender Renditeschwimmer nach Luft japste. Dem Bankhaus waren mehrere Milliarden spekulierendes Finanzmaterial abhanden gekommen, es versuchte aber immer noch diese „Alles wird gut“-Atmosphäre zu verbreiten. Zu diesem Zeitpunkt deutete die Krise sich zart an, Elfriede Jelinek allerdings schrieb bereits an ihrem Text Die Kontrakte des Kaufmanns, während das sich gerade neu formierende Hamburger Thalia Theater sehr schnell zusammen mit dem Kölner Schauspiel entschied, den Textstrom über global flutende Finanzströme in der Inszenierung von Nicolas Stemann umgehend in den Spielplan zu nehmen.

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Politik überschätzt Theater- und Orchesterfusionen - Verwaltungsrat des Bühnenvereins tagte gestern in München

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Kategorie: Das Stadttheater - Reif für Reformen
Veröffentlicht am Montag, 13. Dezember 2010 12:31

Politik überschätzt Theater- und Orchesterfusionen -

Verwaltungsrat des Bühnenvereins tagte gestern in München

Der Verwaltungsrat des Deutschen Bühnenvereins warnt vor den Risiken von

Theater- und Orchesterfusionen. Solche Fusionen würden von Kommunal- und

Landespolitikern immer wieder leichtfertig als eine Lösung bei der

Kürzung der öffentlichen Kulturhaushalte in Spiel gebracht. Dies geht

aus Sicht des gestern in München tagenden Verwaltungsrats mit vielen

falschen Erwartungen und Fehleinschätzungen einher. Sie liegen zum Teil

im künstlerischen, zum Teil im wirtschaftlichen Bereich.

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Kunst und Kultur dürfen nicht kaputt gespart werden

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Kategorie: Das Stadttheater - Reif für Reformen
Veröffentlicht am Sonntag, 31. Oktober 2010 22:21

Leipziger Appell der Betriebs- und Personalräte an Theatern und Bühnen
in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt -
Kunst und Kultur dürfen nicht kaputt gespart werden!


Theater und Bühnen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind in Gefahr! Ihre traditionelle und reichhaltige kulturelle Substanz droht irreparabel geschädigt zu werden. Durch eine langjährige Sparpolitik mit erheblichem Abbau von künstlerischem und technischem Personal sowie eine chronische strukturelle Unterfinanzierung ist eine Reihe von Häusern am Rande ihrer Existenz in der bisherigen Form angelangt. Aktuell sorgen wir uns um die Häuser in Dessau, Plauen/Zwickau, Leipzig, Halle, Gera/Altenburg, Bautzen, Radebeul, Weimar sowie Görlitz/Zittau. In Weiteren sind die Einschnitte durch Haustarifverträge auf Zeit abgewendet oder sie stehen dem nächst bevor.

Weiterlesen: Kunst und Kultur dürfen nicht kaputt gespart werden

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