Mehr Theater mit weniger Geld – das geht! Wie das subventionierte deutsche Theater aus der Sparmaßnahmensackgasse finden kann.

Die grandiose deutsche Theaterszene gerät immer dramatischer in Bedrängnis. Infolge von Finanz- und Wirtschaftskrise sind Länder und Kommunen kurz vor der Pleite und verlangen von ihren subventionierten Kulturinstituten Einsparungen. Ob das sinnvoll ist, wenn überhaupt nur 0,8 bis 2 Prozent – diese Zahlen sind im Umlauf – der Ausgaben der öffentlichen Hand für Kunst und Kultur aufgewendet werden, also selbst massive Subventionskürzungen die städtischen Kassen um höchstens 0,1 oder 0,2 oder maximal 0,4 Prozent entlasten, ist mehr als fraglich.

Die Bundesregierung hat zwar jüngst beschlossen, an der Kultur nicht zu sparen, doch die Kultur ist größtenteils Ländersache. Im Würgegriff von Tarifvereinbarungen sowie Verordnungen aller Art und Unart bedeuten stagnierende Zuschüsse für die Kulturinstitutionen mehrprozentige Reduktionen und gehen voll zulasten der künstlerischen Etats, die noch einen letzten Rest an Beweglichkeit aufweisen. So können die Theater vielerorts gerade noch die Mitarbeiter von Technik, Werkstätten und Verwaltung bezahlen, schon die Tarifverträge für Orchester oder Chor sind kaum zu erfüllen, Ballettkompanien werden kurzerhand aufgelöst, für Sänger und Schauspieler ist fast kein Geld mehr da, Inszenierungen werden statt von renommierten Regisseuren von Assistenten gemacht, Mittel für Marketing und PR werden gestrichen, auf dass sich auch für erfolgreiche Produktionen an manchen Häusern nur mehr 100 oder 150 Karten verkaufen, weil selbst die interessierten Theatergänger nicht mitkriegen, was wann läuft.

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